Hier finden Sie einige Auszüge aus der Broschüre Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des saarVV:

 

 

1. Geltungsbereich

Die Tarifbestimmungen gelten für die Beförderung von Personen, Sachen und Tieren auf allen Linien- und Linienabschnitten der Verkehrsunternehmen innerhalb des Saarländischen Verkehrsverbundes (im Folgenden "saarVV" genannt). Sie gelten auf den Strecken der Deutschen Bahn AG nur in den Zügen des Nahverkehrs (S-Bahn, RB, RE); Abweichungen hiervon können im Fahrplan oder durch Aushang bekannt gegeben werden.


Sie gelten nicht in Ruftaxiverkehren; Abweichungen heirvon können im Fahrplan oder durch Aushang bekannt gegeben werden.

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5. Ersatz verlorener oder beschädigter Fahrkarten

5.1 Verlust

Abhanden gekommene Fahrkarten werden nicht ersetzt, auf ihre Rückerstattung besteht kein Anspruch. Jahreskarten und Monatskarten im Abonnement werden einmalig gegen ein Entgelt von 15 Euro für persönliche bzw. 30 Euro für übertragbare Jahreskarten ersetzt. Sofern eine Ersatzkarte ausgestellt worden ist, gilt diese auch bei Wiederauffinden der Originalkarte. Die wiedergefundene Originalkarte ist unverzüglich an die Ausgabestelle der Ersatzkarte zurückzugeben.

 

5.2 Beschädigte, verschmutzte Zeitkarten

Beschädigte, verschmutzte, aber noch lesbare Zeitkarten und saarVV Cards werden bei Abgabe der alten Karte zu einem Entgelt von 5 Euro ausgetauscht.

 

 

1. Geltungsbereich

(1) Die gemeinsamen Beförderungsbedingungen der Verkehrsunternehmen im saarVV gelten auf allen Linien- und Linienabschnitten innerhalb des saarVV. Auf den Schienenstrecken gilt weiterhin neben den folgenden Bedingungen die Eisenbahnverkehrsordnung (EVO) in ihrer jeweils gültigen Fassung.

 

(2) Der Fahrgast schließt den Beförderungsvertrag mit dem Unternehmen ab, dessen Verkehrsmittel er auf dem befahrenen Linienabschnitt benutzt.

 

(3) Der Fahrgast erkennt mit dem Betreten des Fahrzeugs bzw. der Haltestellenanlage die Beförderungsbedingungen als rechtsverbindlich an; sie werden Bestandteil des Beförderungsvertrages.

 

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3. Von der Beförderung ausgeschlossene Personen

(1) Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebes oder für die Fahrgäste darstellen, sind von der Beförderung ausgeschlossen. Soweit diese Voraussetzungen vorliegen, sind insbesondere ausgeschlossen:

1. Personen, die unter dem Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen

2. Personen mit ansteckenden Krankheiten

3. Personen mit Waffen, es sei denn, dass sie zum Führen von Waffen berechtigt sind.

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4. Verhalten der Fahrgäste

(1) Fahrgäste haben sich bei der Benutzung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge so zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebes, ihre eigene Sicherheit und die Rücksicht auf andere Personen gebieten. Anweisungen des Fahrpersonals ist zu folgen.

 

(2) Fahrgästen und anderen Personen ist insbesondere untersagt:

1. sich während der Fahrt mit dem Fahrzeugführer zu unterhalten

2. die Türen während der Fahrt eigenmächtig zu öffnen

3. Gegenstände aus dem Fahrzeug zu werfen oder herausragen zu lassen

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8. Tonwiedergabegeräte, Rundfunkgeräte, Musikinstrumente oder lärmende Gegenstände zu benutzen

9. in Fahrzeugen oder Haltestellenanlagen mit Fahrrädern, Rollschuhen, Skateboards oder dergleichen zu fahren

10. während der Fahrt mobile Telefone (Handys) und Funkgeräte zu benutzen

11. während der Fahrt zu essen oder zu trinken

 

(3) Bei der Benutzung von Kopfhörern zu Tonwiedergabegeräten ist die Lautstärke so zu wählen, dass andere Fahrgäste und das Fahrpersonal nicht gestört werden.

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(6) Verletzt ein Fahrgast trotz Ermahnung, die ihm obliegenden Pflichten nach den Absätzen (1) bis (4), kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden.

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Die gesamte Broschüre erhalten Sie in den Kundencentern der Verkehrsbetriebe, alternativ können stellen wir Sie Ihnen hier als pdf-Datei zur Verfügung:

 

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